Beratung bei Krisen und Trauma, Stressverarbeitung

Speziell bei traumatischen bzw. krisenhaften Lebensereignissen ist eine möglichst rasche und kompetente Beratung und Begleitung wichtig. Sie kann mitunter sogar entscheidend sein, ob die Verarbeitung der Erlebnisse in einer guten Weise gelingt oder ob sich im weiteren Verlauf krankhafte Störungen manifestieren können.

Krisenhafte bzw. traumatische Lebensereignisse können sein:

  • Verlust oder Tod eines nahestehenden Menschen (Suizid, Unfall, Krankheit)
  • Gewalterfahrungen
  • Miterleben (Zeugenschaft) von Unfällen oder Gewalt
  • eigene plötzliche Krankheit
  • Fragen zum Thema Suizid
  • krisenhafte Entwicklungen im Berufsleben
  • Katastrophen- oder Großschadensereignisse
  • Alle Ereignisse, welche für einen Menschen eine hohe psychische Belastung darstellen, bei der die üblichen eigenen Bewältigungsstrategien nicht mehr oder nur mehr eingeschränkt helfen

Gerade das Erleben einer krisenhaften oder gar traumatischen Situation wird oft als „Bruch“ im eigenen Leben wahrgenommen. Hilflosigkeit, Fragen nach dem Warum, Perspektivenlosigkeit, Schuldfragen etc. drängen sind auf, meist gekoppelt mit emotionalen und auch körperlichen Reaktionen.

Die in der Begleitung und Beratung hilfreichen Aspekte sind u.a.:
– das Fördern der Anerkennung des Ereignisses
– das Geben von spezifischen Informationen
– das Normalisieren von Reaktionen sowie individuelles Stressmanagement
– die Strukturierung der nahen Zukunft
– die Unterstützung der individuellen Trauer 
– das gemeinsame Erarbeiten der eigenen persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und Ressourcen

 

Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen:

Eine zeitnahe psychosoziale Unterstützung im Sinne einer “Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen” ist eine der wichtigsten frühen Möglichkeiten für die Reduktion von Belastungsreaktionen und für die Verarbeitung der erlebten Eindrücke.

Ein belastendes Ereignis psychologisch aufzuarbeiten fördert die psychische Regeneration, unterstützt nachhaltig die Verarbeitung des Erlebten und ist somit eine wesentliche Maßnahme der Burn Out-Prävention!